Der Regenwald von Ecuador
Freitag, 24. April 2009 | Autor: admin
Größter und zugleich geheimnisvollster Teil Ecuadors ist der Regenwald. Begrenzt von Peru im Süden, Kolumbien im Norden und den Anden im Westen findet man eine einzigartige Vegetation vor. Auf einer Fläche von 140.000 km2 leben ca. 500.000 Menschen verstreut in kleinen Dörfern. Die Dörfer sind meist mit unbefestigten Straßen oder über Flugplätze miteinander verbunden. Um den Regenwald zu erkunden, startet man am besten von Quinto oder Loja aus. Rundreisen sind ebenso möglich wie individuell geführte Touren. Die besten Zeiten, um den Regenwald zu erkunden, sind die Monate Dezember bis Februar, da in diesem Zeitraum der geringste Niederschlag fällt. Bis zu 46 Meter ragen über 100 verschiedenen Baumarten in die Luft. Über 600 Fischarten und 250 Reptilien- und Amphibienarten sind hier beheimatet.
Neben Affen und Tapiren sind auch verschiedene - bis zu 4 Meter lange - Kaymanarten zu finden. Die größte Gruppe der Regenwald-Bewohner bilden allerdings die Vögel. Rund 1.000 Arten fliegen durch die endlos erscheinenden Wälder. Neben Aras und Möwen gibt es natürlich allen voran bunte Papageien. Der „Napo“, ein Nebenfluss des Amazonas, bringt die meisten Touristen in den Dschungel. Mehr als 130 Inseln durchziehen diesen Fluss. An seinen Ufern haben sich Dörfer angesiedelt und bieten den Besuchern einen Einblick in das traditionelle Leben im Regenwald.
Aber auch einige Hotels haben sich an den Ufern niedergelassen und laden die Gäste zum Bleiben ein. Eine Fernreise nach Südamerika ist keine „richtige“ Reise, wenn man nicht im Regenwald war. Um die vorhandenen Ressourcen zu schützen und noch vielen Generationen einen Einblick zu ermöglichen, wird immer stärker auf den Umweltschutz geachtet. Innerhalb des Regenwaldes hat sich ein vernünftiger Ökotourismus manifestiert, der dem Regenwald hoffentlich noch ein langes Leben beschert.







